|
Am Samstag um 10:00 Uhr eröffnete Rudolf Wuhrer, Bürgermeister von Denkingen den 43. Klippeneck-Segelflugwettbewerb nach Grußworten vom Viezepräsident des Baden Württembergischen Luftfahrtverbandes, Hans-Joachim Proß und dem Landtagsabgeordneten Leo Grimm. Weiter wurden Rupert Lehnardt und Uli Liebermann vom Fussballverein Denkingen sowie Margarete Lehmann vom Sportkreis Tuttlingen begrüßt.
Eine traurige Nachricht machte Falk Rüth, Vorsitzender der ARGE Klippeneck. Dietmar Geistmann, einer der Väter des Klippeneckwettbewerbs ist am 19.07.2011 verstorben. Erfreulicher waren die Ehrungen, die Hans-Joachim Proß vornahm. Für langjährige Verdienste um den Luftsport erhielten Hubert Grünebaum, Sportleiter des Klippeneckwettbewerbs die Goldene Ehrennadel des BWLV, Armin O. Vogel, Wettbewerbsleiter, die Silberne Ehrennadel des BWLV, Susanne Lippert die Wolf-Hirth-Medaillie in Silber und Gunter Holder die Bronzene Ehrennadel des BWLV.
Naturschutz und Flugplatz – kein Widerspruch
Im sportlichen Teil des Briefings wurde zunächst von Gerd Lohner auf die besonderen Anforderungen des Naturschutzes hingewiesen. Bestimmte Bereiche des Flugplatzes sind Heimat geschützter Pflanzen und müssen mit Vorsicht behandelt werden. Seit Jahren gelingt es der ARGE schon, ein harmonisches miteinander der unterschiedlichen Interessengruppen auf dem Klippeneck zu garantieren. Fliegerische Nutzung, Wanderer, Naturschutz, Schäfer und sogar Wintersport schließen sich nicht gegenseitig aus, gerade durch den Flugplatz konnte der einzigartige Bewuchs, unter anderem mit Wachholderbüschen, erst entstehen.
Kurze Wettbewerbsaufgaben, nicht weniger anspruchsvoll
Nach der Wettervorhersage des langjährigen Wettbewerbsmeteorologen Dr. Dahlem, „Jupp“, der für den Verlauf der Wettbewerbswoche erfreuliches mitzuteilen hatte, ging das Briefing mit der Bekanntgabe der Tagesaufgaben weiter. Alle Wettbewerbsklassen bekamen Aufgaben mit Strecken um 160 km zugeteilt. Die 18 Meter Klasse beispielsweise muss einen Rundkurs Klippeneck – Altensteig – Kirnbergsee – Klippeneck absolvieren. Das noch nicht so günstige Wetter ließ keine längere Strecke zu. Bei Wettbewerben sind Aufgaben von mehreren hundert Kilometern üblich. Aber gerade kurze Strecken bei weniger idealem Flugwetter sind für die piloten eine sportliche Herausforderung. Das Warten auf das Startsignal dauerte allerdings lange. Erst gegen 16:00 Uhr begannen die Flüge für einen Teil der Piloten. Die Offene und die 18 Meter Klasse mussten am Boden bleiben da die Zeit nicht mehr gereicht hätte, alle 90 Flugzeuge in die Luft zu bekommen.
Aktuelle Infos und Wertungen zum Klippeneck-Wettbewerb gibt es unter http://www.klippeneckwettbewerb.de |