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1. AMF - Damentrainingslager auf der Wasserkuppe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Miriam Würzer   
Sonntag, 30. August 2009

Das Fliegerdenkmal auf der Wasserkuppe

Vom 16.8. - 23.8. fand das erste Angelika-Machinek-Förderverein Frauen-Streckensegelflugtraining auf der Wasserkuppe kurz Waku statt. Mit dabei waren 14 Mädels und acht Trainer. Das Eröffnungsbriefing fand Sonntagabend statt, wo sich dann alle Teilnehmerinnen, Trainer/innen und "CC" (Crew Chiefs) im Briefingraum der Segelflugschule trafen. Dort wurden wir vom Schulleiter in die Besonderheiten der Waku und Umgebung mit seinen unterschiedlichen Pisten und Außenlandefeldern eingewiesen. Anschließend begrüßten Walter Eisele und Rennklasse-Weltmeisterin Susanne Schödel alle Anwesenden und es gab die bei obligatorische Vorstellungsrunde.

Am nächsten Tag wurden bereits vor dem Briefing, das um 10 Uhr angesetzt war, alle Flugzeuge aufgerüstet. Beim Briefing selbst wurden die einzelnen Gruppen eingeteilt und das Wetter analysiert. Nach langem Warten wurde das offizielle Training in ein freies Fliegen umgewandelt. Einige Mädels, auch ich, nutzten die Gelegenheit, um sich an die Gegend oder das unbekannte gecharterte Flugzeug zu gewöhnen, bzw. um die ASK21Mi der Flugschule probezufliegen.

300 km geschafft!!Dienstag wurden Strecken zwischen 300 und 450 km ausgeschrieben. Meine Strecke führte mich und meine ASW 19 mit Walter Eisele als Trainer und den zwei weiteren Teammitgliedern Barbara (ASW 24) und Susanne (Club-Libelle) nach Rudolstadt, Burg Feuerstein und zurück. Die angekündigte Warmluft war schneller da als vorhergesagt und gestaltete die Thermik schwierig, so dass Susanne und Barbara kurz vor der Wasserkuppe außenlanden mussten. Mit Mühe schaffte ich es noch nach Walter die Kuppe zu erklimmen.

Samstag war das Wetter wieder fliegbar, jedoch schlechter als gedacht, so dass die ausgeschriebenen Strecken nicht geflogen werden konnten. Meine Gruppe, diesesmal mit Immo Raithel als Trainer und Sarah (mit der Förder-Hornet des AMF), wollte Schameder, Mengeringshausen, Suhl und zurück fliegen. Schon vor dem Start stellte sich jedoch heraus, dass wir dieses Ziel nicht erreichen würden. Also flogen wir bis Marburg, wo es anfing zu regnen. Dort drehten wir um, flogen bis nach Bad Hersfeld und von dort nach Sontra. Schießlich wollten wir doch noch nach Suhl fliegen. Dieses Vorhaben mussten wir jedoch am Thüringer Wald abbrechen, da es bereits zu spät war. Kurz vor der Wasserkuppe waren Sarah und ich so tief, dass wir uns bereits für ein Feld entschlossen hatten. Überraschend fanden wird doch noch einen Bart mit 0,2 m steigen und konten uns aus etwa 200 m Höhe nochmal "ausgraben". Mit der Höhe konnten wir zwar nicht auf die Wasserkuppe, aber immerhin sicher nach Huhnrain (Flugplatz von Alexander Schleicher in Poppenhausen) gleiten, wo Immo bereits auf uns wartete. An diesem Tag war die Wasserkuppe doch zu hoch! Trotzdem sind wir rund 300 km geflogen.

Alles in allem war die Stimmung super. Leider waren es etwas wenig Flugtage, aber ich habe erkannt, dass man auch bei nicht sooo tollem Wetter einiges an Strecke fliegen kann. Ich kann es jedem bzw. jeder nur empfehlen!

AM-Förderverein - Verein zur Förderung des Frauensegelflugs

Tagebuch Trainingslager - geschrieben von Mirja Klicks (Teilnehmerin und Trainerin). Vielen lieben Dank!

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30. August 2009 )
 
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