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Wie kommt ein Segelflugzeug in die Luft? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jufö Klippeneck   
Mittwoch, 21. Dezember 2005

Startarten

Windenstart

Winde der SFG SchwenningenASK13 beim Windenstart Die gebräuchlichste, umweltfreundlichste und billigste Startart in Deutschland. Dabei schießt das Flugzeug relativ steil in den Himmel, die Insassen werden fest in ihre Sitze gedrückt und innerhalb von 40 Sekunden sind 500m erreicht. Das Seil wird ausgeklinkt und fällt an einem Fallschirm langsam zu Boden.
Am anderen Ende des 1100m langen Stahlseils steht eine Doppeltrommelwinde mit ungefähr 300 PS. Nach dem Start wird das Seil von der Winde eingezogen. Die Seile werden paarweise vom Rückholfahrzeug wieder zum Startplatz ausgezogen.


F-Schlepp mit unserer Porsche-RemoFlugzeug-Schlepp

Um sich höher oder weiter weg schleppen zu lassen, z.B. wenn direkt am Platz keine nutzbare Thermik vorhanden ist, wird der F-Schlepp genutzt.
Das Motorflugzeug zieht das Segelflugzeug an einem 50m langen Kunststoffseil mit ca. 2-3 m/s in die Höhe.
Bei uns am Klippeneck übernimmt die Aufgabe meistens unsere Porsche-Remorqueur mit 210PS.

EigenstartDG-808 im Eigenstart

Einige Segelflugzeuge sind mit einem Klapptriebwerk im Rumpf ausgestattet: Mit ausgefahrenem Triebwerk starten sie mit eigener Kraft. Bei genügend Höhe wird es wieder eingefahren und der Segelflug beginnt.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 1. September 2006 )
 
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