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Geschrieben von Jufö Klippeneck   
Mittwoch, 21. Dezember 2005
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Höher, schneller, weiter
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Wie andere Sportler auch suchen auch Segelflieger nach dem sportlichen Vergleich mit Gleichgesinnten.

Streckensegelflug

Die meisten Segelflieger reizt es, möglichst große Strecken mit ihrem Flugzeug zurückzulegen.
Bei den dezentralen Streckenflugwettbewerben werden diese Strecken der einzelnen Piloten bewertet und verglichen - egal, wann und wo der Pilot gestartet ist.
Die zwei beliebtesten Wettbewerbe sind in diesem Bereich der internationale Aerokurier Onlinecontest (www.onlinecontest.de) mit der Segelflugbundesliga und die Deutsche Meisterschaft im Steckensegelflug (www.daec.de). Bei diesen beiden Wettbewerben werden im Jahr über 16,3 Millionen Streckenflugkilometer geflogen, die längsten in Deutschland geflogenen Strecken übersteigen immer öfters die 1000km! Auch vom Klippeneck aus wurden für diesen Wettbewerb schon Strecken über 1000km gemeldet.
Auf dem Klippeneck gibt zusätzlich den Klippeneck Juniors Contest, der die Nachwuchspiloten an die Wettbewerbsfliegerei heranführt.

Volkslogger Mit einem "GPS-Logger" wird der Flugweg, die barometrische Höhe und der Lärmpegel im Cockpit aufgezeichnet.

640km ohne Motor: Das Bild unten zeigt den Flugweg des Klippeneckers Kurt Renner bei einem Dreiecksflug von Neustadt im Südschwarzwald nach Walldürn im Odenwald und über Beilingris wieder zurück.
Die "bunten Kästchen" auf der Karte stellen übrigens die Lufträume dar, für die Restriktionen gelten. Das militärische Übungsgebiet bei Messtetten östlich des Klippenecks ist beispielsweise gut erkennbar, ebenso die Kontrollzonen rund um den Flughafen Stuttgart.
640km FAI-Dreieck
Das Barogramm des Fluges zeigt als wichtigste Information den Höhenverlauf. Man sieht hier, daß Kurt Renner meistens zwischen 1000 und 2400m über NN unterwegs war.
Die roten Balken zeigen den aufgezeichneten Lärmpegel. Sollte der Pilot einen Motor zu hilfe nehmen, steigt der Lärmpegel über einen Grenzwert und der Flug wird nichtmehr gewertet.
Barogramm
AußenlandungPech hatte der Pilot dieser Maschine: Er mußte bei einem Streckenflug außenlanden. Das ist aber nicht weiter tragisch und vollkommen normal, schon in der Ausbildung werden Außenlandungen auf Wi
esen und Feldern geübt.
Pilot und Flugzeug werden nach einer Außenlandung vom "Rückholer" abgeholt. Pilot und Rückholer bauen das Flugzeug dann gemeinsam ab und verstauen es in dem 9m langen Anhänger.
Lediglich Piloten von Flugzeugen mit Klapptriebwerken bleiben von Außenlandungen verschont: Wenn sie sich in einer typischen Außenlandesituation befinden, dann fahren sie ihr im Rumpf verborgenes Triebwerk aus und fliegen im Motorflug nach Hause.



Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. Mai 2008 )
 
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